Kategorien

Christliche Ostersprüche



Hochheiliges Opfer

Hochheiliges Opfer
für Sünde und Schuld,
Lamm Gottes, Dich beten wir an!
Du gabst Dich am Kreuze,
o göttliche Huld,
hast Sühnung für Sünden getan.

Du littest, der Reine,
zur Sünde gemacht,
getrennt von Gott, im Gericht.
Dein Wehschrei, o Heiland,
drang laut in die Nacht;
der Heilige schonte Dich nicht!

Ach, unsere Sünden,
so zahlreich und schwer,
sie lieferten Dir all diese Not!
Doch jetzt sieht der Heilige
Gott sie nicht mehr;
versteckt hat sie alle Dein Tod.

Dein Opfer, für Gott
von unendlichem Wert,
hat volle Genüge getan,
hat Ihn, den Gerechten,
befriedigt, geehrt.
Lamm Gottes, Dich beten wir an!

O blick hinauf zum Kreuze

O Blick herauf zum Kreuze,
wo Jesus für dich litt,
wo Er mit seinem Blute,
für dich den Sieg erstritt.
Kannst du die Liebe fassen,
die Ihn trieb in den Tod?
Willst du dein Herz verschließen
dem Retter in der Not?

O Blick hinauf zum Kreuze,
wo Jesus siegreich rang,
wo Er den Tod, die Sünde
und jeden Feind bezwang.
O gib der Welt den Abschied
und gebe Ihm dein Herz,
ergreife den Erbarmer
in wahrem Reueschmerz.

O Blick hinauf zum Kreuze
mit dankerfülltem Sinn.
Er thront zu Gottes Rechten,
der dort sich gab dahin.
Ja, Jesus, nun gekrönet
in Gottes Herrlichkeit,
ist allen, die Ihm glauben,
Heil und Gerechtigkeit.

Mein Heiland lebt!

Mein Heiland lebt, und durch die Todesnacht
strahlt ew'ges Morgenlicht.
Der Lebensfürst hat uns das Heil gebracht,
das Grab behielt ihn nicht.
Nach kurzem Todesschlummer
erstand er neu erweckt;
nur Lebensleid und Kummer
blieb von dem Grab bedeckt.

Mein Heiland siegt, und Hölle, Tod und Grab
sinkt tief ins Nichts zurück.
Er führt auch mich, weil ich mein Herz ihm gab,
zu seines Himmels Glück.
Führt mich durch Todesnächte,
durch Gräber himmelan
und reicht mir seine Rechte,
dass ich ihm folgen kann.

Mein Heiland herrscht in alle Ewigkeit.
Die Himmel sind sein Thron!
Er lebt und herrscht in Gottes Herrlichkeit,
nach Erdenschmach und Hohn.
Auch mich führt er durch Leiden
zu seiner seeligen Ruh'
und drückt mir einst beim Scheiden
die müden Augen zu.