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Ostergedichte



Nahezu ein jeder Mensch kennt das Gefühl, dass manchmal die richtigen Worte fehlen. Dies ist gerade in der Osterzeit auch spätestens dann der Fall, wenn es an das Schreiben der Osterpost geht. Denn gerade hier fehlen nahezu jeden die richtigen Worte, und man weiß oftmals auch nicht welche Wortwahl die passende Aussagekraft besitzt um den Empfänger einige nette Worte zu vermitteln aber nicht zu übertreiben. Auch sollte eine Osterkarte keinen ellenlangen Text enthalten, sondern vielmehr den Leser erfreuen.

Natürlich könnte man es sich angesichts der heutigen Vielfalt an Möglichkeiten einfach machen, und entweder eine Karte mit fertigen Texteindruck wählen oder eben auf die allseits beliebten Ostermails zurückgreifen, die dank animierten Bildchen eine deutliche Aussagekraft besitzen. Allerdings sind einige handschriftliche Zeilen oftmals persönlicher und individueller.

Daher sollte man sofern die Worte fehlen, beherzt auf ein schönes Ostergedicht zurückgreifen, dass den Leser sicherlich erfreuen wird. Auch ist mit einem Ostergedicht sicherlich gewährleistet, dass man für jeden das individuell richtige findet.

Denn mittlerweile ist das deutschsprachige Gedichte Repertoire sehr vielseitig und man kann hier zwischen zahlreichen unterschiedlichen Gedichten wählen, die sowohl poetisch als auch witzig interpretiert sind. Auch klangvolle Wortkompositionen und Zeilen die zum Nachdenken animieren findet man angesichts der überragenden Auswahl an Gedichten von namhaften Poeten, Dichtern und Wortakrobaten.

Eine gänzlich andere Facette die Gedichte ausstrahlen ist der Zauber der von Ihnen ausgeht. Denn gerade ein liebevoll vorgetragenes Gedicht zu Ostern erfreut sicherlich die Gemüter und Herzen der Freunde und Bekannte, die sich zu Ostern gerne zum geselligen Beisammensein treffen. Daher sind gerade auch Ostergedichte für Kinder sehr beliebt und man kann so sicherlich Oma & Co. besonders erfreuen, wenn der kleine Enkel einige Verse mit heller Kinderstimme vorträgt.

Dazu muss man sagen, dass gerade dies eine lange Tradition besitzt, denn bereits seit Jahrhunderten werden Gedichte gerne und oft im Kreise der Familie vorgetragen. Aber auch in der Öffentlichkeit sind Gedichte eine Begebenheit, die zu Recht seit frühester Epoche in Form der Darstellung und Interpretation weltweiten Anklang fand.

Bedauerlicherweise findet jedoch in der heutigen Zeit das Gedicht oftmals nicht den verdienten Rahmen und vielerorts sind Gedichte mit einem hypothetischen Staubhäufchen versehen, wobei gerade neue Gedichte durchaus die Zeichen der Gegenwart ebenso melodisch und klangvoll interpretieren können wie auch die bekannte Lyrik der vergangenen Epochen.

Daher sollte man gerade zu Ostern Gedichten eine verdiente Aufmerksamkeit zu Teil werden lassen, da sie sowohl in vorgetragener als auch in handschriftlicher Form eine wunderbare Begebenheit sind, die immer die richtigen Worte findet.

Liebes Häschen, willst du morgen
uns für Ostereier sorgen?
Liebes Häschen, bring uns bald,
bunte Eier aus dem Wald.
Weiches Moos und grüne Ästchen,
sammeln wir für dich fürs Nestchen,
und daneben legen wir,
Gras und Klee zur Speise dir.
Und der Hund muss an die Kette,
und wir Kinder gehn zu Bette,
dass dir niemand Angst einjagt,
wenn du ruhig schleichst zur Nacht.

Has, Has, Osterhas`,
wir wollen nicht mehr warten!
Der Krokus und das Tausendschön,
Vergissmeinnicht und Tulpe stehn`
schon lang bei uns im Garten.

Has, Has, Osterhas`,
mit deinen farbenfrohen Eiern!
Der Star kuckt aus dem Kasten raus,
Palmkätzchen sitzen um sein Haus,
wann kommst du Frühling feiern?

Has, Has, Osterhas`,
ich wünsche mir das Beste.
Ein großes Ei, ein großes Ei
und ein lustiges Dideldumdei,
alles in einem Neste

Osterhas’, Osterhas’
komm mal zu mir her,
ich erzähl dir was,
„Hüpfe nicht an mir vorbei,
bring mir ein großes Osterei!"

Osterhas’ im grünen Wald
kommst du mit den Eiern bald?
Wenn die Wiesen wieder grün
und die Weidenkätzchen blühn,
wenn die Osterglocken klingen
und die kleinen Zicklein springen,
bring’ ich Eier farbenfroh und fein
allen braven Kinderlein.

Unten an den Gartenmauern
hab ich gesehn das Häslein lauern.
eins, zwei, drei:
Legt`s ein Ei,
lang wird`s nimmer dauern.
Uns nun sucht in allen Ecken,
wo die hübschen Eier stecken:
grün und blau,
rot und grau
und mit lauter bunten Flecken.