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Was ist Ostern?



Die Geschichte des Oster Festes ist so alt wie der christliche Glauben. Denn an diesem Hochfest der Kirche feiern die zahlreichen Gläubigen auf der ganzen Welt die Auferstehung Jesu Christi vom Tod. So kann man sagen, dass die zahlreichen Theologen darüber einig sind, dass dieses Fest einen höheren Stellenwert als etwa das Weihnachtsfest hat, denn Ostern zeigt die Freude über den Sieg sowie über die Verdammnis des Todes auf und wird seit urchristlicher Überlieferung am dritten Tage des Todes Jesu gefeiert.

Hierbei zanken sich aber die zahlreichen Gläubigen seit jeher, denn während die Anhänger protestantischen Glaubens die Meinung vertreten, dass der Karfreitag der höchste Feiertag ist, sind viele Gläubige der Meinung das erst die Auferstehung am dritten Tage das wahre Hochfest ist. Hierzu kann man anführen, dass auch die Bibel besagt, dass erst durch die Auferstehung Jesu der Tod besiegt wurde und somit das Leben nach dem Tod ermöglicht.

Auch wenn über diese Begebenheit einige Unstimmigkeit vorherrscht, so ist man sich einig, dass das Osterfest seit jeher lange Tradition besitzt und seit urchristlicher Zeitrechnung von jeder Generation mit gleicher Andacht gefeiert und geehrt wurde. Viele der heutigen Bräuche beziehen sich auf die damalige Epoche der Zeit Jesu, denn das Fest der Auferstehung steht in unmittelbaren Zusammenhang mit dem jüdischen Pessachfest.

Glaubt man der synoptischen Überlieferung des Johannesevangelium so starb Jesu Christi am Tag des Pessachfestes. Daher wurden zahlreiche Rituale und Symboliken des jüdischen Glaubens wie beispielweise das Osterlamm auf Jesus bezogen und harmonisieren zugleich die beiden Festlichkeiten als das gemeinsame Fest der Befreiung und der Erlösung vom Tode.

Die ursprüngliche Geschichte des Osterfestes wurde allerdings über die Jahrhunderte hinweg mit zahlreichen modernen Elementen bereichert. So kann man sagen, dass sich der Name Ostern wohl aus den Germanischen ableitet, und auch außerchristliche Symbole Einzug erhielten.

Diese Einbindungen besitzen allerdings ihren Ursprung nicht in der heutigen Gegenwart, sondern sind Zeichen des einstigen Christianisierungsprozesses, der Ungläubige leichter in das Christentum einbinden sollte. Dennoch verlor Ostern nie den wesentlichen Charakter den es seit jeher besitzt und gerade in so manchen Regionen wird auf diese Ursprünglichkeit noch heute deutlich verwiesen.